Bibelentdecker Wochenende

In Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Kindertreff Wenslingen und der Jungschar Wenslingen lud die Ev. Ref. Kirchgemeinde Oltingen – Wenslingen – Anwil zu einem Wochenende ein. Unter dem Titel „Bibel-Entdecker-Wochenende“ wurde viel gesungen, gespielt, gerätselt, gerannt und bewegt, erfahren und gelernt.

Fragen wie „Woher kommt die Bibel? Wer hat die Bibel geschrieben? Was macht sie zu einem besonderen Buch? Was steht in der Bibel? Wie wurde die Bibel früher gedruckt?“ begleiteten die Kinder durch Spiel, Schatzsuche, Postenlauf, Handwerk und Lieder. Einer von vielen Höhepunkten war der Besuch von „Christoph Froschauer“ (ein Mitarbeiter des Bibellesebundes Schweiz), der mit seiner originalgetreuen Druckerpresse in der Turnhalle in Oltingen zu Gast war. Dank diesem Projekt des BLB  konnten die Kinder selber eine Buchseite drucken und erfuhren viel über die Geschichte des Buchdrucks und über die Bibel. Staunen war in den Kindergesichtern, als Christoph Froschauer erzählte, wieviel eine Bibel vor und nach der Erfindung des Buchdrucks kostete, und welche Kunst und Arbeit es war, ein einziges Buch anzufertigen.

Während dem die einen Kinder beim Buchdruck waren, schöpfte eine andere Gruppe Papier und eine dritte suchte auf dem Schulgelände einen Schatz. So wechselten sich kreative, bewegungsintensive und ruhigere Phasen ab. Die Kinder waren überall mit Begeisterung dabei.

Ein besonderes Abenteuer war die gemeinsame Übernachtung im Zelt auf dem Spielhof. Essen aus dem Jungschi-Kochtopf, ein Spiel in der Nacht und Lagerfeuerromantik rundeten den gelungenen Samstag ab.

Gemeinsam mit den jüngeren Teilnehmern, die zuhause übernachtet hatten, starteten alle am Sonntagmorgen wieder in der Kirche. Ein Gottesdienst um 14.00 Uhr mit Eltern, Gemeindemitgliedern und den Kindern bildete den Abschluss des Weekends. Die Frage, ob ein solcher Anlass auch in Zukunft wieder einmal stattfinden soll, wurde von den Kindern mit begeistertem und gemeinsamen „JA“ beantwortet. Ein Junge meinte im Anschluss, man könnte es doch in den Ferien machen und dann gleich noch eine Woche anhängen.

 

Text: Sandra Grossmann

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